Gemeinschaftliches Pfarramt

Wesertal 

Aktuelles und Termine

Hier finden Sie aktuelle Termine aus dem Gemeinschaftlichen Pfarramt

 

Der Lebensbaum in der Gemeinde

Seit zwei Jahren arbeite ich im Vorstand des Vereins, der sich um die Senioreneinrichtung Lebensbaum kümmert und seit anderthalb Jahren bin ich Vorsitzender. Oftmals werde ich nach Hintergründen gefragt:

* Wieso muss ein Pastor das machen? Hast du nicht in der Gemeinde genug zu tun?
* Was bedeutet es, dass der Lebensbaum irgendwie mit dem Diakonischen Werk verbunden ist?
* Warum hießen das Haus und der Verein früher Poppelbaum und jetzt Lebensbaum?
* Warum arbeitet Bernd Kuschmann als Pastor und Seelsorger im Lebensbaum?
* Warum sollten vor einem halben Jahr alle Mitglieder aus dem alten Verein aus– und in einen neuen Verein eintreten? Und warum wurde der alte Verein in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt?

Aufgrund solcher Fragen möchte ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, in den folgenden Ausgaben der Gemeindebriefe über Hintergründe informieren und über meine Beweggründe, mich sehr intensiv im Lebensbaum zu engagieren.

Aber eines möchte ich Ihnen jetzt schon verraten: Als Ende der 60er Jahre Bürgerinnen und Bürger um Pastor Reinhardt den Verein Poppelbaum gründeten, hatten sie sehr Gutes im Sinn: Sie wollten alten Menschen eine Heimat schenken. Damals war es noch selbstverständlich, dieses Anliegen an christlichen Werten zu orientieren. So schloss sich der Verein dem Diakonischen Werk an und stellte den ev.-luth. Diakon Horst Schlüter als Heimleiter ein.

Diese Zweckbestimmung ist in unseren neuesten Satzungen ebenfalls explizit enthalten:
„Gegenstand des Unternehmens ist die Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen. Zur Erreichung dieses Ziels betätigt sich die Gesellschaft mit der...Aufgabe im Sinne evangelischer Diakonie als Wesens– und Lebensäußerung der Kirche und in praktischer Ausübung christlicher Nächstenliebe...“

Damals wie heute verfolgen wir das Ziel, alte Menschen nicht abzuschieben, sondern mitten in der Gemeinde als Nachbarn willkommen zu heißen.

Ihr Michael Hensel

 

 

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